Liebenau Kliniken ehrt ihre Jubilare

MECKENBEUREN-LIEBENAU – In 805 geleisteten Dienstjahren haben sie das Wirken der Stiftung Liebenau begleitet. „Wir dürfen heute auf ganze Lebenswerke zurückblicken.“ In einer Feierstunde im Schloss Liebenau ehrte die Geschäftsführung der Liebenau Kliniken 53 Mitarbeiter für ihr langjähriges Engagement um die Belange von jungen, alten und kranken Menschen mit Behinderung.

Die Geschäftsführung der Liebenau Kliniken Irmgard Möhrle-Schmäh (2. v .r.) und Sebastian Schlaich (2. v. l.) ehrte langjährige Kolleginnen und Kollegen für insgesamt 805 Dienstjahre in der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Verhaltensauffälligkeiten.

Der stellvertretende Vorsitzende der Mitarbeitervertretung Oliver Sturm (links) komponierte für die Jubilare der Liebenau Kliniken ein Lied. Die Sängerin Nadine de Fries begleitete die musikalische Würdigung der Jubilare.

Lebenswerke haben Spuren hinterlassen

„Sie haben große therapeutische Ziele erreicht und neue Entwicklungen erfolgreich umgesetzt. Danke für ihre wertvolle Arbeit, für ihr Engagement und für ihr Vertrauen. Danke für ihre Freude und für ihren Humor“, würdigte Geschäftsführerin Irmgard Möhrle-Schmäh die vorbildlichen Leistungen der Jubilare. Der stellvertretende Vorsitzende der Mitarbeitervertretung Oliver Sturm sagte es mit einem Lied: „Unsere Menschen brauchen Hilfe. Probleme kommen an. Hände werden gereicht. Jeder gibt, was er kann. Hier wäre nichts ohne euch. Hier wäre ein leeres Haus. Es geht nicht nur um Jahre. Es geht um das, was hier ist. Ihr seid die Jubilare. Vielen Dank für eure Jahre hier an Bord.“ Die Sängerin Nadine de Fries begleitete die Komposition. Die Jubilare waren begeistert.

In Anerkennung für fachliche und menschliche Kompetenz

Ambulanz, Wohngruppen- und Hausleitungen, Pflegekräfte in den Wohngruppen und Stationen, Ärzte, Pflege- und Erziehungsdienstleitung, Physiotherapie, Arbeits- und Beschäftigungstherapie, Förderwerkstatt, Hauswirtschaft und Verwaltung: Nahezu alle Berufsgruppen waren in den Reihen der Jubilare vertreten. Rückblickend auf 40 Jahre Klinik berichtete der Geschäftsführer und Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie Sebastian Schlaich über stetig geleistete Veränderungen. Die ehemalige Ambulanz und Krankenstation entwickelte sich zu einer professionellen medizinischen und pflegerischen Versorgung, Therapie und Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Verhaltensauffälligkeiten: „Ihre Erfahrungen sind hochwertvoll im Umgang mit Menschen, die ein Schicksal haben, das viele andere überhaupt nicht kennen.“

 

 


Die Jubilare:

40 Jahre: Susanne Brandmeier

35 Jahre: Ute Baganz

30 Jahre: Armin Binder, Dr. Dorothea Ehrmann, Gabriele Horcher-Koch, Christiane Müller, Ursula Schönegg und Michael Wilson

25 Jahre: Rita Boy, Helga Brummert, Sonja Czerwinski-Ritzer, Sonja Fedhila, Peter Fröhlich, Ellen Hirschle, Angela Jonat, Hans Kittler, Angelika Krämer, Dr. Johannes Luger, Daniel Mutzhaus, Markus Oberhofer, Margot Pietsch, Helge Rozanowske, Iris Seelhorst, Ulrike Straub und Marion Willbold

20 Jahre: Matthias Altenhof, Maria Amann, Iraida Becker, Yvonne Dambacher, Renate Diem, Judy Dietenberger, Veronika Griesser, Khushal Gruber, Sybille Hummel, Michael Och, Elisabeth Port, Natale Radmila, Petra Schwarz, Cornelia Schwarzbach, Jörg Selbmann, Petra Sturm, Elke Waggershauser und Arno Widler

10 Jahre: Anna Bardhi, Gabriele Frey, Stefanie Gruber, Andreas Kainz, Larisa Melzer, Julia Obert und Nicole Weixler.